Windows 10 RTM – Erste Eindrücke und ein Anmeldebug

Vor zwei Tagen habe ich ein altes Netbook mit einer SSD aufgehübscht. Eine gute Möglichkeit, Windows 10 auszuprobieren. So habe ich mich für das Insider-Programm angemeldet. Anscheinend gerade noch rechtzeitig, inzwischen ist es nicht mehr möglich Windows-Installationen über das Insiderprogramm zu aktivieren. Auch Installationsimages sollen nicht mehr zum Download bereitgestellt werden.

Die gute Nachricht: Windows 10 funktioniert auch auf Rechnern am unteren Ende des (Prozessor-)Leistungsspektrums:

Hardwareausstattung

Hardwareausstattung

Der Rechner stellt auch mit Windows 10 keine Geschwindigkeitsrekorde auf, aber er ist nutzbar. Excel und Word lassen sich starten und nutzen. Internetsurfen geht auch, allerdings muss man bei einigen ressourcenhungrigen Webseiten (rp-online.de) schon etwas Geduld mitbringen. Alles in allem kann man mit Windows 10 auch auf älteren Rechnern arbeiten und ihnen eine zweite Chance geben.

Inzwischen ist anscheinend sogar die finale Version von Windows 10, so wie sie Ende des Monats an die Kunden verteilt wird, zu bekommen. (Release to manufacturing , RTM)

windows10

Windows 10 – Ohne Insiderkennung und ohne Built-Nummer: RTM?

Unschön ist jedoch, das auch in der aktuellen (finalen?) Version weiterhin ein Anmeldebug besteht.

Seit Windows 8 kann (soll) man sich ja mit einem Microsoft-Konto anmelden. Sinnvollerweise nutzt man für ein Konto, dass bei einen externen Dienstleister angelegt ist, ein komplexeres, nicht-triviales Kennwort. Damit man dieses Kennwort nicht immer eingegeben werden muss, kann man sich an dem lokalen Rechner mit einer PIN statt dem Kennwort anmelden. Wenn man diese Möglichkeit bei Windows 10 nutzt, kann man sich aber nicht mehr an einem Netzwerklaufwerk (NAS) anmelden.

Ich habe in meinem privaten Netzwerk 3 NAS von Western Digital. Auf den NAS habe ich  User angelegt, die sich mit Namen und Kennwort anmelden können und dann auf die einzelne Verzeichnisse zuzugreifen. Unter Windows 7 kein Problem, da ich Nutzer und Kennwort für Windows und NAS identisch gewählt habe. Unter Windows 8.1 ebenfalls kein Problem, da Windows die Anmeldung mit anderen Anmeldeinformationen vornehmen kann.

Freigabe in Windows einbinden

Freigabe in Windows einbinden

Dies geht auch in Windows 10. Allerdings nur, wenn man sich mit seinem Passwort angemeldet hat. Bei einer Anmeldung mittels PIN ist kein Zugriff über das Dateisystem auf die Netzwerklaufwerke möglich. Man wird zwar aufgefordert, Benutzername und Kennwort (für das NAS) einzugeben, aber danach erhält man eine Fehlermeldung. Selbst wenn man einen Umweg versucht und sich mit dem Kennwort anmeldet, die Netzwerklaufwerke verbindet und den Freigaben Laufwerksbuchstaben zuweist und sich anschließend mittels PIN anmeldet hat man keinen Erfolg. Das System meldet, dass nicht alle Netzwerkordner verbunden werden konnten.

Also scheint es, dass man beim Wechsel auf Windows 10 erstmal auf die Anmeldung mittels PIN verzichten muss, wenn man mit Netzwerklaufwerken arbeitet.

 

 

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Photokina 2014 – 1. Tag: Hands-On Canon EOS 7D Mark II

Wie vor zwei Jahren:

1. Tag der Photokina und von meinem Platz ganz am Anfang der Schlange am Einlass direkt zu Canon gesprintet und die Neuvorstellung in die Hand genommen. Und im Gegensatz zum letzten Mal gab es diesmal keine Enttäuschung. Jawohl, die neue EOS 7D Mark II ist die erste Canon seit Jahren, die mir rundum gefällt und wo ich sage, dass der Preis in Ordnung geht.

Canon EOS 7D Mark II

Canon EOS 7D Mk II

Über die Bildqualität kann ich nichts sagen (die Slots für die Speicherkarten waren abgeklebt, aber hier konnte jemand Testbilder machen). Ich gehe mal davon aus, dass sich Canon hier Blöße gibt. Ansonsten hat man eigentlich eine Art „Baby-5D Mk III“, die statt mit Vollformat lediglich mit APS-C-Sensor kommt. Dafür ist sie aber gut 800 Euro billiger. Außerdem ist sie mit 10 Bildern pro Sekunde auch noch ein ganzes Stück schneller unterwegs. Die Kameras an der Theke waren auf „Dauerfeuer“ eingestellt. Das Geräusch des Spiegelschlags bei diesem Tempo hört sich schon recht beeindruckend an.

Tatsächlich hat das APS-C-Format sogar zwei Vorteile gegenüber Vollformat:

1) Unterstellen wir mal, dass die Autofokusmodule in der 5D Mk III und der 7D Mk II im Wesentlichen identisch sind. Dann deckt das Modul bei der APS-C-Kamera bezogen auf die Sensor-Fläche einen größeren Bereich ab als beim Vollformat. Das sieht man beeindruckend, wenn man bei beiden Kameras nacheinander durch den Sucher schaut. Die Autofokusfelder der 7D Mk II reichen deutlich weiter an den Rand als dies bei der 5D Mk III der Fall ist.

2) Durch den Crop-Faktor und der damit im Vergleich zum Kleinbild „längeren“ Brennweite spart man Geld und Gewicht. Ein 70-200 mm 2,8 ist preislich und gewichtsmäßig noch tragbar. Ein am Kleinbild vergleichbares 120-300mm 2,8 gibt es meines Wissens nur von Sigma ist schwerer und teurer.

Der erste Eindruck von der Kamera ist schon Klasse: Die 61-Autofokusfelder decken den größten Teil des Sucherbildes ab. Im Live-View-Modus, wenn die Kamera den Dual-Pixel-Autofokus nutzt, ist der abgedeckte Bereich sogar noch größer. Soweit ich das beurteilen konnte, war der Autofokus auch ziemlich flott und der Autofokus ist wieder über einen Joystick steuerbar. Überhaupt finde ich es gut, dass das Bedienkonzept der 7D / 5D – Klasse weitergeführt wurde. Mit dem abgespeckten Konzept der 6D / 70D bin ich nie warm geworden.

Nette Kleinigkeiten sind die zusätzlichen Infos, die nun im Display eingeblendet werden. Zum einen gibt es nun eine zweite Lichtwaage im Display die seitlich hochkant vertikal angezeigt wird und neben der Belichtungskorrektur auch eine eventuelle Blitzbelichtungskorrektur anzeigt.

Einziger Kritikpunkt wäre vielleicht die fehlende Wifi-Unterstützung. Aber wenn ich zwischen GPS und Wifi wählen müsste, würde ich GPS nehmen. Und GPS hat die 7D Mk II eingebaut.

Also bleibt am Ende die Frage, würde ich mir die Kamera kaufen? Ja, sofort, wenn ich nicht aus Frust über fehlende Alternativen bei Canon, vor einem halben Jahr bei Fuji zugeschlagen hätte. Für mich kommt sie ein paar Monate zu spät. Aber alles in allem finde ich das Canon mit der neuen 7D ein super interessantes Packet gepackt hat, was für APS-C die Spitze der Nahrungskette darstellt. Wer nicht unbedingt dem Trend Vollformat hinterher hechelt, bekommt im Moment wahrscheinlich nichts Besseres. Wenn ich mich zwischen der 6D und der 7D MK II entscheiden müsste, würde ich immer die 7D Mk II  nehmen (immer vorausgesetzt, Canon hat bei der Bildqualität nicht fürchterlich gepatzt). Man bekommt einfach mehr für sein Geld.

Soviel für den ersten Tag. Eigentlich wollte ich nicht nur über die neue Canon schreiben, aber nun ist es doch etwas mehr geworden, als geplant. Morgen gibt es dann Interessantes von anderen Herstellern (u.a. Fuji) und ein paar Tips, wo es sich lohnt hinzugehen.

 

 

 

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Photokina 2014: Canon hat seine Neuheuten vorgestellt – Canon 7D Mark II

Klar war, dieses Jahr kommt (endlich) der Nachfolger zur Canon EOS 7D. Allerdings gab es lange keine konkreten Gerüchte. Vor ein paar Tagen tauchten dann ein paar Fotos auf und konkrete Spezifikationen. Jetzt ist es offiziell. Die Fotos und die Spezifikationen sind echt.

Mit 10 Bilder pro Sekunde und einen deutlich verbesserten Autofokus mit insgesamt 65-Fokusfelder ist die Kamera ganz klar die Action-Kamera unter den APS-C-Geräten. Auf der deutschen Canon-Seite gibt es noch nichts, aber bei Canon USA findet man die Pressemitteilung. Der Preis liegt in den USA bei ca. 1.800 US-Dollar. In Deutschland wird der Preis wahrscheinlich ähnlich liegen (nur dann halt in Euro).

Erfreulicherweise wurde das Bedienmodell der alten 7D sowie der 5D übernommen (es gibt wieder einen Joystick!!!) und nicht das kastrierte Design der 6D / 70D.

Canon 7D - Front

Canon 7D Mk II – Frontansicht (c) Canon

 

Canon 7D - Rückansicht

Canon 7D Mk II – Rückansicht (mit Joystick) (c) Canon

(c) Canon

Canon 7D Mk II – von oben (c) Canon

Mehr dann morgen von der Photokina, wo man die Kamera wahrscheinlich auch in die Hand nehmen kann.

 

 

 

 

 

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Photoshop CC (2014) – Wo sind die PlugIns und was ist bei der Perfect Photo Suite zu beachten

Gestern wurde die neue Creative Cloud in der Version 2014 vorgestellt. Bei den aktuellen Versionen handelt es sich nicht um Updates der bestehenden Programme sondern um neue Versionen, die neben den bisherigen installiert werden. Das heißt, dass eventuell installierte Plug-Ins von Drittherstellern (z.B. Nik, Topaz oder OnOne-Software) zunächst nicht zur Verfügung stehen. Das Problem lässt sich aber leicht lösen.

Man kopiert einfach die Plug-Ins aus der bisherigen Version in das entsprechende Verzeichnis in der neuen Version. Die Plug-Ins liegen im Verzeichnis

C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CC (64 Bit)\Plug-ins

einfach alle Dateien und Verzeichnisse markieren und per Paste und Copy in das Verzeichnis

C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CC 2014\Plug-ins

Zwei Besonderheiten bestehen allerdings bei der Perfect Photosuite von OnOne-Software. Zum einen benötigt die Software noch ein paar DLLs, die im Verzeichnis

C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CC (64 Bit)

liegen. Dabei handelt es sich im

ONCore8.dll
OnCoreFoundaation8.dll
OnDocument8.dll
OnProxySupport8.dll

Diese Dateien werden auch noch nach

C:\Program Files\Adobe\Adobe Photoshop CC 2014

kopiert. Wenn man dies nicht tut, startet Photoshop mit einer Vielzahl von Fehlermeldungen.

Die zweite Besonderheit der OnOne-Plugins besteht darin, dass sie nicht über das Filtermenü aufgerufen werden sondern über Dateien/Automatisieren oder über ein eigenes Panel. Bis zu einem Update funktioniert in Photoshop CC (2014) das Panel nicht, es bleibt nur der Weg über das Menü.

Das oben beschriebene Vorgehen funktioniert bei mir mit Topaz-Plugins, den Nik-Plugins, den DXO-Film-Packs 3 und 4 sowie Perfect Suite 8. Sollte Photoshop nach dem Kopieren von PlugIns nicht richtig starten, sollte man die PlugIns einzeln kopieren um festzustellen, welches die Probleme verursacht.

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4 + 1 Fotothemen zum Wochenende 6. Woche 2014

Jede Woche 5 subjektiv interessante Fundstücke aus dem Internet. Heute mit Abmahnungswahnsinn made in Köln, einer Fotografenkrankheit, an der viele leiden, dem Auge der Spinne sowie der Neuauflage des Sonderangebots von Adobe für Fotografen. Nichts mit Fotografie zu tun hat die wöchentliche Web-Video-Show von Micky Beisenherz. Weiterlesen

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4 + 1 Fotothemen zum Wochenende 5. Woche 2014

Auch diese Woche: 4 x Fotografie und eimal ganz was anderes:

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4 + 1 Fotothemen zum Wochenende – 4. Woche 2014

Auch diese Woche wieder Links zu 4 Fotothemen und einem Bonus-Thema, das nicht unbedingt mit Fotografie zu tun hat:

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4 + 1 Fotothemen zum Wochenende

Eine neue Kategorie um mal wieder etwas Leben in dieses Blog zu bringen.

Jeweils zum Wochenende gibt es ab jetzt hier vier Fotothemen mit Sachen, die ich im Netz gefunden habe. Außerdem einen Link zu etwas, was mir gefällt, aber nicht unbedingt mit Fotografie in Verbindung steht.

Hier sind die ersten Fundstücke:

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Abschied vom NRW-Forum

Bye Bye NRW-Forum.

Gestern Abend habe ich meinen persönlichen Abschied vom NRW-Forum genommen. Heute enden die beiden letzten Ausstellungen und nach 15 Jahren schließt das vielleicht erfolgreichste Museum in Düsseldorf erstmal die Pforten. Die Webseite des NRW-Forums ist schon offline.

Die Stadt Düsseldorf möchte das Konzept zwar ab 2015 wieder aufnehmen. Hoffentlich versemmeln sie es nicht.

Hier ein Link zu einem Artikel auf RP-Online mit ein paar Hintergrundinformationen

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2014: Frohes neues Jahr

Frohes neues Jahr 2014

Frohes neues Jahr 2014

Das Jahr 2013 ist Geschichte. Blick nach vorne und allen ein frohes neues Jahr und ein erfolgreiches Jahr 2014.

 

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