AC/DC – Black Ice

So nun sitze ich hier und höre mit drei Tagen Verspätung die neue Platte von AC/DC. Drei Tage sind eine Ewigkeit in Zeiten, in denen alle Deutschlandkonzerte der nächsten Tour innerhalb von 12 Minuten ausverkauft sind.

Nun höhre ich nun zum ersten Mal die CD „Black Ice“, die erste neue CD seit 8 Jahren, und bin ziemlich begeistert. Die Platte hat was. Mein erster Eindruck, dass ist die beste Platte seit Razors Edge, die Überplatte, die AC/DC zurück an die Spitze katapultierte. Ich denke an die Samstage in der Disco (Exit in Solingen, Gott hab es selig) an denen Thunderstruck immer ein schweißtreibender Höhepunkt war. Mein erstes AC/DC-Konzert, was gleichzeitig mein erstes Hard Rock / Heavy Metalkonzert war. Bereits als alter Sack von 20 Jahren und an die vielen Konzerte, die in den 10 Jahren danach folgten.

Wehmütig denke ich daran, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. Und dass ich leider für ein Ticket zu spät gekommen bin.

Scheiß egal, dass Brain Johnson schon auf der letzten Tour Probleme hatte, dass Konzert stimmlich durchzustehen. Darum geht es auch nicht. Rob Halford kommt auch nicht mehr so hoch wie früher. Solange es die alten Haudegen gibt, weiß ich, dass noch nicht alles vorbei ist, dass es noch Hoffnung gibt.  Das es in Zeiten der immer schnelleren Veränderung und Finanzkrisen noch etwas gibt, auf dass man sich verlassen kann. Und dass sich Pop-TitanZwerg Dieter Bohlen von den ganzen alten Männer jederzeit einen musikalischen Arschtritt abholen kann.

Ja, die Platte ist schon geil. Und für die Open-Airs, die uns armen Säuen versprochen wurde, die keine Karte mehr bekommen haben, werde ich gehen, dass ist so sicher wie Kanonen bei „For Those About to Rock“

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