Ein Tag im Zoo

Düsseldorf. Mitten im Rheinland. Am Rande des Ruhrgebiets. Teil eines der größten Ballungszentren Europas, ach der ganzen Welt. Wir haben mindestens vier Zoos in Steinwurfweite. Bis zu den Zoos in Wuppertal, Köln, Krefeld oder Duisburg ist es nur ein Katzensprung. Deshalb war ich war ich etwas skeptisch, als Angel gefragt hat, ob wir nicht mal Burgers Zoo in den Niederlanden besuchen sollen. 150 km für einen Zoobesuch?

Aber ich muss sagen, dass ich schlichtweg begeistert war. Es hat sich wirklich gelohnt. Die Tiere sind zum Teil in beeindruckend großen Gehegen. Dabei teilen sich zum Teil mehrere Tierarten ein Gehege. Nashörner und Antilopen sieht man gemeinsam am Wasserloch, Zebras und Giraffen teilen sich die Futterstelle.

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Einige Bereiche kann man von erhöhten Standpunkten einsehen. Der sogenannte Safari-Bereich ist zum Beispiel von einem erhöhten Umlauf umgegeben, so dass der Blick nicht von Gittern gestört wird und man weit in das Areal einsehen kann. Bei den Raubkatzen und den Affen ist man meist durch Glasscheiben von den Tieren getrennt. Das ist zum Fotografieren zwar nicht optimal, erlaubt aber eine große Nähe zu den Tieren, so sie es zulassen.

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Bei den Gorillajungen hab ich mich gefragt, wer hier wen beobachtet.

Neben den klassischen Freigehegen gibt es noch drei beeindruckende Indoor-Welten, einen Regenwald, eine Wüste und ein Aquarium.

In dem Regewaldgebiet gibt es unzählige Vögel, die sich in dem Gebiet frei bewegen können. Unglaublich, was es da an Farben gibt.

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Tarnfarbe ist was anderes

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In dem Wüstenareal ist die Trennung zwischen den Tieren und den Besuchern etwas strikter, aber am kommt trotzdem sehr nah an die Tiere.

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Toll ist auch die Themenwelt „Ocean“ mit mehreren unterschiedlichen Aquarien. In einem geht man wie durch einen Tunnel und kann die Fischer über sich wegfliegen sehen. Alles ist sehr liebevoll arrangiert. In einem Aquarium findet man sogar ein gesunkenes Schiff.

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Wie üblich bei einem Zoobesuch sieht man Vieles gehäuft, was man in der freien Wildbahn seltner, aber nicht ungewöhnlich ist. Interessant sind dann aber die Exoten. So ist der Anteil digitaler Spiegelreflexe am Gesamtaufkommen der Kameras erwartungsgemäß recht hoch. Ein Großteil machen dabei die Einsteiger-DSLRs von Canon und Nikon aus, mit Suppenzoom und UV-Filter (zum Objektiv-Schutz) aber ohne Gegenlichtblende. Daneben habe ich zum ersten Mal Sony und sogar Pentax(!)-SLR in Echt gesehen. Interessant fand ich auch die Kollegin, die mit einer EOS 5D MII und dem 24-70 2,8 unterwegs war. Nichts gegen die Kombination, hätte ich auch gerne, aber ich glaube nicht, dass sie damit im Zoo glücklich wurde.

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Im Zoo gibt es nur eins, was wichtiger ist als Brennweite: Mehr Brennweite!!!

Wobei, das Wichtigste beim Fotografieren, also das Allerwichtigste, das wo es am Meisten drauf ankommt, also das Wichtigste überhaupt ist, das man beim fotografieren cool aussieht. Und da hat Angel mal wieder allen gezeigt, wo der Hammer hängt.

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Hier hängt der Hammer. Aber die Blümchentasche ist auch cool.

An dem einen Tag im Zoo habe ich fast 1.100 mal den Auslöser gedrückt. Im Moment bin ich noch dabei zu sichten und zu löschen. Wobei ich es mir jedesmal körperliche Schmerzen bereitet, die Löschtaste zu drücken. Egal ob ich noch hundert andere ähnliche Fotos habe, aber die Pinguine sind einfach zu süß. Oder die Erdmännchen, oder…

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Alles eine Frage der Technik

So, ich hoffe man hat einen Eindruck bekommen, dass der Zoo wirklich empfehlenswert ist. Für die Fotos habe ich nicht die Besten ausgewählt, die ich an dem Tag gemacht habe. Vielmehr habe ich versucht, Fotos zu nehmen, die einen Eindruck davon geben, was einem in dem Zoo erwartet. Die Sichtung und die Entwicklung der Bilder wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass ich in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten noch ein paar Mal Bilder aus dem Zoo posten werde.

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