Abschied vom NRW-Forum

Bye Bye NRW-Forum.

Gestern Abend habe ich meinen persönlichen Abschied vom NRW-Forum genommen. Heute enden die beiden letzten Ausstellungen und nach 15 Jahren schließt das vielleicht erfolgreichste Museum in Düsseldorf erstmal die Pforten. Die Webseite des NRW-Forums ist schon offline.

Die Stadt Düsseldorf möchte das Konzept zwar ab 2015 wieder aufnehmen. Hoffentlich versemmeln sie es nicht.

Hier ein Link zu einem Artikel auf RP-Online mit ein paar Hintergrundinformationen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Abschied vom NRW-Forum

2014: Frohes neues Jahr

Frohes neues Jahr 2014

Frohes neues Jahr 2014

Das Jahr 2013 ist Geschichte. Blick nach vorne und allen ein frohes neues Jahr und ein erfolgreiches Jahr 2014.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für 2014: Frohes neues Jahr

Fotowettbewerb: Lichter meiner Stadt

fotowettbewerb-lichter-meiner-stadtDie Webseite acrylglas-foto.de, einem Anbieter von u.a. Acryl-Glas-Fotos, richtet derzeit einen Fotowettbewerb aus. Bis zum 23.10 kann man noch Bilder zu dem Thema „Lichter meiner Stadt – Lichtspiele im Dunkeln“ einsenden. Als Gewinn winkt ein Stativ im Wert von 150 Euro.

Die Teilnahmebedingungen erscheinen fair. Es handelt sich anscheinend nicht um einen dieser Wettbewerbe, bei denen es den Veranstaltern darum geht, möglichst kostenneutral viele Bilder für die eigene Werbung einzusammeln. Man überträgt also nicht alle Verwertungsrechte exklusiv auf den Veranstalter. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass man die Veröffentlichung der Bilder, der man zustimmt, etwas spezifiziert. Alles in allem denke ich aber, dass man teilnehmen kann.

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme am Fotowettbewerb ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen. Der Teilnehmer versichert mit der Einsendung, dass das Foto frei von Rechten Dritter ist. Alle Fotos, die bis einschließlich Mittwoch 23.10.2013 eingehen, werden berücksichtigt. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt durch Acrylglas-Foto.de am 24.10.2013. Der Teilnehmer erklärt sich mit der Veröffentlichung des Fotos, seines Namens und des Wohnortes einverstanden. Der Gewinner wird per Email informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Datenschutz
Personenbezogene Daten, die Acrylglas-Foto.de im Rahmen der Teilnahme übermittelt werden, werden ausschließlich zum Zwecke der Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels gespeichert.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Fotowettbewerb: Lichter meiner Stadt

Bug in LR 5 – Betrifft Bilder, die ursprünglich einmal in Lightroom 1 & 2 importiert wurden

Wir erinnern uns: In Lightroom 4 gab es einen sehr ärgerlichen Bug beim Import von LR3-Katalogen (siehe hier): Änderungen an der Gradationskurve wurden bei dem Import nicht berücksichtigt. Dieser Fehler konnte im Rahmen des öffentlichen Betatests nicht gefunden werden, weil Adobe in der Betaversion immer die Möglichkeit des Katalogimportes abklemmt.

Auch in der LR5-Beta war der Katalogimport nicht möglich. Deshalb enthält auch die finale Version von LR5 wieder einen sehr überflüssigen Bug. Diesmal betrifft es alle Bilder, die ursprünglich einmal mit Lightroom 1&2, also in der Prozessversion 2003, importiert wurden. Wenn bei diesen Bildern im Protokoll der erste (älteste) Eintrag markiert wird, legt Lightroom direkt über diesem Protokollschritt einen neuen Eintrag namens „Vignettenstil nach Freistellen: Farbüberlagerung“ an.

Dies kann in zwei Situationen passieren:

  • Eine Datei wird im Entwicklen-Modul geöffent, die bisher noch nicht bearbeitet war. Lightroom legt einfach den neuen Eintrag an, er hat aber keine Auswirkungen auf das Bild.
  • Das Bild wurde bereits bearbeitet. Der Protokollzeiger steht am Ende des Protokolls. Nun passiert zunächst nichts. Wenn man aber vergleichen will, wie sich die Bearbeitung auswirkt und man springt dabei auch auf den ersten (ältesten) Protokolleintrag, wird das gesamte Bearbeitsprotokoll unwiderrufllich gelöscht. Auch mit STRG+Z kommt man nicht weiter. Man hat sich die Bearbeitung damit zerschossen!!!
LR5-Bug-2

Protokollpalette nach Import. In dem importierten LR-Katalog wurde zumindest ein Bearbeitungsschritt für das Bild vorgenommen.

Screenshot des LR5 Bugs

Die Protokollpalette, nachdem der erste Bearbeitsschritt angewählt wurde.

Dieser Fehler mag nicht so katastrophal sein, wie der Gradationskurven-Bug in LR4, aber er ist äußerst ärgerlich, insbesondere weil er unnötig ist. Hätte man den Import von Katalogen in der Betaversion erlaubt, wäre der Fehler wahrscheinlich gefunden worden und hätte in der finalen Version korrigiert werden können.

Adobe: Es ist nicht schlimm, Fehler zu machen. Aber man sollte aus den Fehlern, die man macht lernen: Bitte, Bitte, bei LR6 sollte in der Beta-Version der Katalogimport möglich sein. Damit solche Fehler gefunden werden können und man keine Daten verliert, wenn man mit dem neuen Programm produktiv geht.

Als erstes scheint Tom Striewisch das Problem hier beschrieben zu haben.

[Update]

Mit Version 5.2 wurde das Problem behoben

[/Update]

 

Veröffentlicht unter Lightroom, Software | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Bug in LR 5 – Betrifft Bilder, die ursprünglich einmal in Lightroom 1 & 2 importiert wurden

Topaz Clarity – Klarheit gedopt

Topaz Labs hat letzte Woche das neue Plugin „Topaz Clarity“ veröffentlicht. Zur Einführung gibt es das Plugin bis morgen, Freitag den 31. Mai 2013 mit 40% Rabatt für 29,99 US-$ statt für 49,99 US-$. Bei der Bestellung muss einfach der Coupon-Code „claritynew“ eingegeben werden.

Das Plugin ist ein ziemlicher Spezialist und beschränkt sich auf zwei Funktionen. Die Haupt- und namensgebene Funktion ist an den Klarheitsregler von Lightroom angelehnt. Klarheit erhöht den Mikrokontrast eines Bildes und erhöht damit die Struktur und den Schärfeeindruck. Zusätzlich zum Mikrokontrast kann man in Clarity noch den Kontrast in bestimmten Tonwertbereichen separat steuern.

Die Einstellmöglichkeiten von Clarity.

Die Einstellmöglichkeiten im Bereich der Klarheit von Topaz Clarity.

Man kann das Plugin sowohl für dezente Strukturverbesserungen als auch für plakative Anpassungen mit HDR-Anmutung nutzen.

Eher dezente Bearbeitung zur Betonung der Mauerstruktur (auf das Bild klicken um größere Ansichten anzuzeigen)

Clarity Beispiel 2

Stärkere Bearbeitung – Anmutung Richtung HDR (auf das Bild klicken um größere Ansichten anzuzeigen)

Grundsätzlich gilt bei Verstärkung des Mikrokontrastes, dass damit auch das Rauschen des Bildes verstärkt wird. Deshalb sollte man Bilder vor Anwendung von Clarity ggf. entrauschen.

Durch die größere Anzahl an Einstellungsmöglichkeiten ergeben sich mehr Variationsmöglichkeiten als in Lightroom bzw. Adobe Camera Raw (ACR). Erfreulicherweise entstehen dabei auch bei starken Anpassungen praktisch keine Halos. In dem folgenden Beispiel sieht man das Orginalbild links ohne weitere Anpassungen, in der Mitte mit Lightroom-Klarheit 100% und Rechts mit Topaz-Clarity. Insbesondere im Bereich der Kirchenfenster und der Flagge rechts unten sieht man den zusätzlichen Punch durch das Topaz-Plugin.

VergleichKlarheitClarity-2

Ein Vergleich von Lightroom Klarheit mit Topaz Clarity (auf das Bild klicken um größere Ansichten anzuzeigen).

Die zweite Funktion von Clarity entspricht ziemlich genau dem HSL-Panel von Lightroom. Man kann hier für 8 Farbbereiche jeweils getrennt den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit anpassen.

clarity-2

Die Einstellmöglichkeiten im Bereich des HSL-Filters von Topaz Clarity.

Auch der Topaz-HSL-Filter scheint den Extra-Kick gegenüber der Lightroomversion zu ermöglichen. Jedenfalls konnte ich bei dem Bild unten in Lightroom keinen so starken Effekt erzeugen, wie ich es mit dem Topaz-Filter gemacht habe. Ein weiterer Vorteil dieses Filters gegenüber der Version von Lightroom besteht in der Möglichkeit, dass er über eine Maske nur auf bestimmte Bildbereiche aufgetragen werden kann. So könnte man zum Beispiel nur den Himmel bearbeiten. Nachteilig ist die fehlende Pipette und der destruktive Ansatz. Die Maskierungsfunktion gibt es übrigens auch im Klarheitsmodul des Filters.

Das folgende Bild wurde lediglich mit dem HSL-Filter bearbeitet. Das Blau des Himmels wurde abgedunkelt und leicht entsättigt und das orange des Bodens aufgehellt.

Der HSL-Filter von Topaz-Clarity (auf das Bild klicken um größere Ansichten anzuzeigen)

Clarity gibt es für Windows und Mac. Es sollte mit allen Programmen, die Photoshop-Plugins nutzen können (also auch zum Beispiel in Photoshop Elements und Paintshop Pro) funktionieren. Auf der Webseite von Topaz Labs gibt es eine Kompatibilitätsliste. In Lightroom und Aperture benötigt man Topaz Fusion Express. Das ist ein Programm, das sich als Plugin in Lightroom / Aperture installiert und das Bild dann an die jeweiligen Topaz-Filter übergibt.

Mein persönliches Fazit:
Topaz-Clarity nimmt zwei Funktionen aus Lightroom, bohrt sie auf und verstärkt sie. Als großer Freund des Klarheitsreglers gefällt mir das Plugin ziemlich gut. Mir ist klar, dass die Beispiel-Bilder oben ziemlich extrem sind. Ich wollte damit aber auch nur zeigen, was möglich ist. Man muss ja nicht immer die Regler auf Anschlag ziehen.

Wer kein Lightroom/ACR hat, bekommt damit die Möglichkeiten zur Steuerung des Mikrokontrastes sowie einen praktischen HSL-Regler. Wer bereits Lightroom/ACR hat, bekommt zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und kann die Effekte über das hinaus treiben, was mit dem Original möglich ist. Der Preis ist okay, vor allem wenn man das Plugin noch zum Einführungspreis bekommt. Wer das Plugin erst testen möchte, kann das mit einer 30 Tage-Testversion machen.

Topaz hat eine vorbildliche Update-Politik. Neue Versionen einer Software werden den Käufern der Vorversion kostenlos zur Verfügung gestellt.

Topaz veranstaltet regelmäßig Webinars für die eigene Software, Tipps zum Workflow und auch mal Allgemeines zur Fotografie. Die Webinars werden entweder eigenen Trainern oder von mehr oder minder bekannten Fotografen durchgeführt und sind meist sehenswert. (Tipp: Wenn man so ein Webinar mitmacht, bekommt man anschließend meist einen Rabatt-Coupon für diverse Topaz-Plugins).

Die Webinars werden anschließend auf dem Youtube-Channel von Topaz bereitgestellt. Hier lohnt sich auch mal ein Blick, insbesondere bevor man kauft.

Dies alles macht Topaz-Labs für mich zu einem sehr sympathischen Unternehmen, dessen Produkte ich meist deshalb schon eine Chance gebe.

Hinweis:
Ich stehe in keiner geschäftlichen Beziehung zu Topaz-Labs und habe keine Vergünstigungen, kostenfreie Software oder ähnliches erhalten. Ich nehme auch an keinem Affiliate-Programm teil.

 

Veröffentlicht unter Lightroom, Photoshop, Software | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Topaz Clarity – Klarheit gedopt

Qualtiätsprodukte

Die Originalhersteller (namentlich Canon) nutzen ja die Möglichkeit über Zubehör die Kunden nochmals übelst abzuzocken. So soll ein Stück Plastik, gespritzt in die Form einer Gegenlichtblende bei Amazon 35 Euro kosten (UVP 85 Euro!!!).

Aber nicht mit mir: Für gerade Mal einen 10er gibt’s einen China-Nachbau.

Gegenlichtblende am Objektiv angesetzt und eingerastet.

Gegenlichtblende am Objektiv angesetzt und eingerastet.

Ich muss sagen, ich war recht angetan von der Qualität. Es stimmte fast alles. Sogar die samtige Oberfläche auf der Innenseite der Gegenlichtblende war vorhanden. Echt kein Qualitätsunterschied zu einer Canon-Gegenlichtblende zu erkennen. Wenn der Hersteller jetzt noch das kleine Vignettierungsproblem in Griff bekommt, ist es perfekt.

Veröffentlicht unter Canon, Fototechnik | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Qualtiätsprodukte

Die neue Creative-Cloud von Adobe: Eine Katastrophe für den Kunden

Diese Woche hat Adobe angekündigt, dass die Kreativsoftware der CS-Suite nicht mehr weiterentwickelt wird. Neue Versionen von Photoshop und Co. wird es nur noch noch im Abo der bereits seit einem Jahr erhältlichen Creative Cloud geben. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand: Statt alle 18 bis 24 Monate ein großes Update gibt es laufend kleine Updates, die neue Funktionen bringen. Ein konstanter Strom von Updates für den Nutzer, der immer mit der aktuellsten und performantesten Software arbeiten kann Das Ganze zu einem moderaten und kalkulierbaren Preis, der es auch Hobbyisten möglich macht, auf die Gesamtheit der Kreativprogramme zuzugreifen.

Quatsch!!! Wer das glaubt, bekommt seine Geschenke auch noch vom Weihnachtsmann.

Mit dem CC-Update dieses Jahr und vielleicht noch ein Update im nächsten Jahr kommt nochmal ein dickes Packet an neuen Funktionen, damit auch der letzte CS 6-Nutzer ins Abo wechselt. Dann wird Adobe die Weiterentwicklung der Software praktisch einstellen und nur noch Bugfixes (wenn überhaupt) bringen. Warum sollte Adobe denn noch viel Geld in die teure Entwicklung stecken, wenn die Kunden auch so jeden Monat Geld überweisen?

Mehr noch: Für weniger Leistung wird Adobe demnächst mehr Geld verlangen. Solange ich die Option habe ein Update mitzunehmen oder auszulassen, muss Leistung (Software) und Gegenleistung (Geld) in einem Verhältnis stehen, bei dem der Käufer den subjektiven Eindruck hat, dass er mehr bekommt als er ausgeben muss. So soll noch Nutzer geben, die mit Photoshop 7 zufrieden sind. Wenn es keine Entscheidung mehr gibt, ob ich kaufe oder nicht, dann ist auch der Preis irrelevant geworden. Also wird Adobe in absehbarer Zeit anfangen, die Preise zu erhöhen. Schließlich fehlt die Möglichkeit, sich mit der aktuellen Softwareversion zu bescheiden. Wenn man das Abo kündigt, ist man raus. Und da es praktisch keine Alternativen gibt ist man gefangen. Adobe nimmt den Kunden als Geisel.

Fazit: Die Einstellung des Einzelverkaufs der CS-Version und die Umstellung auf ein Abo-Modell werden dazu führen, dass auf mittlere Sicht die Weiterentwicklung der Software praktisch eingestellt wird und gleichzeitig die Preise drastisch erhöht werden. Adobe nimmt den Kunden als Geisel, weil es keine Alternative mehr gibt.

Sehr schön ist die Kritik in diesem Youtube-Video zusammengefasst.

 

 

Veröffentlicht unter Kundenmisshandlung, Photoshop, Software | Kommentare deaktiviert für Die neue Creative-Cloud von Adobe: Eine Katastrophe für den Kunden

Weide der Hoffnung

Die Telekom will DSL-Flatrates und die Netzneutralität abschaffen. Hoffentlich greift die Politik noch rechtzeitig ein und verhindert das Schlimmste.

Weide der Hoffnung

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Weide der Hoffnung

Lightroom 5 Beta

Soeben hat Adobe die erste Betaversion von Lightroom 5 veröffentlicht. Wie immer als offene Beta, also jeder kann sie runterladen – Hier –

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Lightroom 5 Beta

Nik-Software zum Discount Preis. Ein Grund zur Freude?

Als Google letztes Jahr die Firma Nik-Software Inc. gekauft hat, haben einige schon gewitzelt, dass es dann bald die ganzen Filter kostenlos gibt. Nun, ganz kostenlos gibt es die Programme nicht, aber mit 150 US-Dollar von ehemals ca. 500 Euro ist man schon recht nah. Das Bundle umfasst Dfine2, Viveza 2, HDR Efex Pro 2, Color Efex Pro 4, Silver Efex Pro 2 und Sharpener Pro 3. Damit erhält man alle Programme, die bisher unter dem Titel „Complete Collection“ im Handel war. Und zwar die richtige Collection, nicht die Light-Version, die nur in Lightroom/Aperture nutzbar war.

Nik Google Collection

Irgendjemand hat einmal sinngemäß gesagt, dass Google viele Millionen-Dollar-Märkte besetzt. Und dass diese Märkte vor dem Eintritt von Google Millarden-Dollar-Märkte waren. Da Goolge Produkte i.d.R. verschenkt und Werbung verkauft, hat es natürlich ein ganz anderes Geschäftsmodell, als Unternehmen, die ihre Produkte verkaufen müssen. Was das bedeutet, kann man an ehemals florierenden Unternehmen wie z.B. TomTom sehen. Wer kauft denn noch ein Navi, wenn jedes Smartphone eins eingebaut hat?

Bisher hatten die Nik-Produkte den Ruf, die Besten, aber auch die Teuersten am Markt zu sein. Das hat Nischen für andere Anbieter gelassen, die vielleicht nicht so gute Produkte hatten, aber zu einem günstigeren Preis auch nicht schlecht waren. Ich denke da an die sehr sympatische kleine Firma Topaz Labs oder aber auch an onOne-Software, die nun Beide mit ihren guten und bisher günstigen Produkten teurer sind als der Premium-Hersteller Nik. Ob es die beiden Firmen in einem Jahr noch gibt, wagt man da zu bezweifeln.

Aber genauso frage ich mich, wieviele Frühjahrsputze Viveza & Co. überstehen, denn wirklich gut passen die Nik-Produkte nicht in das Google-Portfolio. Wenn wir Pech haben, sind in einem Jahr Topaz und die anderen Pleite und in zwei Jahren macht Google Nik zu. Und am Ende bleiben nur mit Snapseed bearbeitete Handy-Fotos. Schöne neue Google-Welt.

P.S.: Natürlich habe ich mir heute die Collection für 150 US-Dollar gekauft

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Lightroom, Photoshop, Software | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Nik-Software zum Discount Preis. Ein Grund zur Freude?