Photokina 2012: der 3. Tag – Die janze Welt ist eene Wolke.

Gestern habe ich die liegen gebliebenen Trends von der letzten Photokina aufgearbeitet. Aber was sind die neuen Trends?

Zu allererst: Geld spielt keine Rolle. Wenn der Massenmarkt zukünftig von den Handy-Herstellen bedient wird, müssen sich die traditionellen Hersteller in der Nische der hochwertigen, technisch wie optisch execelenten Kameras breit machen. Da sind die Margen auch höher und möglicherweise gibt es genug Leute, die auch bereit das zu bezahlen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass z.B. die neue 5D mal locker 900 Euro gegen über dem Vorgänger teurer ist, die Preise für die Nachfolger von bestimmten Objektiven knapp verdoppelt und eine Vollformatkamera mit Einsteigeranmutung für 2.000 Euro anbietet. In die gleiche Kerbe schlägt Sony, die mit der DSC-RX1 eine Kompaktkamera mit einen Vollformatsensor und einer 35mm Festbrennweite mit Blende 2,0 anbietet. Der Sensor dürfte der Selbe sein, den Nikon und Sony in ihren Vollformat-DSLRs verbauen. Ohne Bilder gesehen zu haben, gehe ich davon aus, dass gemachten Fotos brillant sein werden. Der Preis: schlanke 3.000 Euro.

Sony DSC - RX 1

Die Vollformat-„Kompakte“ von Sony von vorne …

Sony DSC - RX 1

… und von der Seite. Hätte man gleich mit Wechselobjektiv machen können.

In die selbe Kerbe schlägt Sigma, die ihre Kompakten APS-C-Kameras mit dem aktuellen Foveon-Sensor ausgestattet haben und die dafür nun gerne ca. 1.000 Euro hätten. Ebenso Fuji wo die Preise für die X-E1, die X100 und die X-Pro1 ja auch erst bei ca. 1.000 Euro anfangen.

Fuji X-E1

Die Fuji X-E1, die „billige“ der beiden Evil-Kameras von Fuji. Auf den Hybrid-Sucher wird verzichtet.

Ich frage mich wirklich, ob die Nische wirklich breit genug ist für alle Anbieter, die nun darein drängen. Ich habe so meine Zweifel. Besonders gespannt bin ich, ob wir in zwei Jahren noch was von der Hasselblad Lunar hören.

Zweiter Trend: Action-Kameras. Jede Firma, die sich nicht zutraut, in dem Premiumsegment mitzumischen, bietet Action-Kameras an. Wahrscheinlich bekommt man diese kleinen Videokameras, die man sich an Helm, Lenker oder sonst wo hinsteckt,  in China billig in großen Stückzahlen. Eigenes Label drauf und fertig ist die Laube. Selbst Minnox bietet inzwischen welche an. Ich muss ja zugeben, auch ich habe kurz damit geliebäugelt. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich weder Motorrad noch Fahrrad fahre, kein Bungee-Jumping und kein Fallschirmspringen mache und dass beim spaziergehen ein Helm albern aussieht. Ich denke, dass wir auch in Zukunft noch viel von diesem Kameras sehen werden, schließlich will sich ja jeder, der etwas Spektakuläres macht auch spektakulär in Szene setzen.

Action-Cam

Hier die Action-Cam von Minox. Die anderen sehen genau so aus. Oder anders, jedenfalls kann man sie sich an den Helm stecken. Oder woanders hin.

Dritter Trend: Die Cloud. Bilder mittels Wifi direkt aufs Smartphone und dann auf Facebook. Am konsequentesten umgesetzt mit der Samsung Galaxy Kamera. Aber selbst der nette Mitarbeiter von Pentax, der sich 10 minuten Zeit gegeben hat mir zu erklären, warum die Q10 eine tolle Kamera ist, hat darauf hingewiesen, dass die Q10 ja über Eye-Fi-Karten auch direkt ins Netz funken kann. Und natürlich gibt es auch Action-Cams mit eingebauten Wifi, die dann zum Beispiel das Smartphone als Monitor nutzen.

Aber auch die die Fotoverwaltung, Bearbeitung und Archivierung soll demnächst in die Datenwolke. Canon hat derzeit unter http://www.project1709.com/ einen neuen Dienst in der Betaphase, der eine Art Lightroom in der Cloud ist. Zumindest was die Datenbankfunktionalität betrifft. Raw-Daten kann er zwar auch lesen und speichern, hält sich aber bei der Entwicklung an die Kameravorgaben (wahrscheinlich liest der Dienst das eingebettete Vorschaubild aus).

Meine Frage, wie ich meine 2TB an Raw-Daten in die Cloud bekomme konnte mir der nette Herr von Canon nicht schlüssig beantworten. Aber zumindest versicherte er mir, dass meine Daten sicher sind. Sie würden parallel in drei Rechenzentren in Europa abgelegt und würden auch Europa nicht verlassen. Als Dienstleister für das Hosting tritt übrigens Microsoft auf (da war doch was mit Microsoft und Fotos in der Cloud). Grundsätzlich muss sich jeder überlegen, inwieweit er der Cloud private Daten anvertraut. Ich habe mich jedenfalls mal für den Betatest angemeldet und werde morgen mal ein paar Aktbilder, die ich heute gemacht habe, hochladen. Schauen wir mal, ob sie mich rausschmeißen. Preise und Startdatum gibt es noch nicht.

Apropos Aktbilder. Zum Schluss noch etwas mit einem echten Mehrwert. In diesem Jahr gibt es wieder eine große Bühne auf der ein bekannter Fotograf Liveshootings macht. Diesmal ist es Manfred Baumann, der normalerweise Prominente und nackte Frauen fotografiert. Anscheinend wollten keine Prominenten zur Photokina. Egal. Er hat jeweils zwei Workshops pro Tag, je nachdem Faces, sexy Pin-Up oder Fine Nude Photography (Freitag gibt’s nur Faces).

Modell

Letzte Vorbereitungen vor dem Fotoshooting. Das Model wird geschminkt und dann geht es los.

Bei jedem Workshop dürfen 15 Interessierte zu ihm auf die Bühne und mit seinem Licht fotografieren. Man bekommt einen Funkauslöser und hat dann jeweils ein paar Minuten das Modell für sich alleine. Die ersten 15, die sich morgens melden, bekommen die Karten für die Workshops. Alle anderen dürfen zwar auch fotografieren, müssen aber vom Rand der Bühne ihre Bilder machen und sich um die guten Plätze prügeln. Wenig überraschend, sind die Karten sofort weg. Um doch noch eine Karte zu bekommen, muss man folgendes tun: Früh da sein. Mindestens um eine halbe Stunde vor Öffnung der Messe muss man zum Eingang Nord kommen, damit man einen Platz direkt an dem Drehkreuz bekommt. Wenn man nicht ganz vorne steht, keine Chance. Der Eingang Süd, direkt am Bahnhof, ist zuweit weg. Eingang Ost könnte vielleicht auch funktionieren, da kenn ich aber den Weg nicht. Wenn die Messe um 10 Uhr öffnet, werden wahrscheinlich zwei Österreicher, die neben dir gestanden haben, losrennen. Dennen rennst Du hinterher. Wenn die beiden Österreicher nicht da sind, irgendjemand anderes hinterher rennen. Ziel ist die Halle 9 und dort bis zum Ende. Da ist eine recht große Bühne aufgebaut und es gibt einen Infostand, wo jemand Karten verteilt. Mit dieser Taktik bekam ich heute Karte Nummer 11 von 15. Samstag wird es voller.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Photokina 2012: der 3. Tag – Die janze Welt ist eene Wolke.

Photokina 2012: der 2. Tag – Was von der letzten Photokina liegen geblieben ist.

Da ich mir in den letzten Jahren immer eine Dauerkarte für die Photokina geleistet habe, erlaube ich mir den Luxus, die Messe vollkommen unvorbereitet zu besuchen und am ersten Tag einfach durch die Messehallen zu laufen und zu schauen, was es alles Schönes gibt. Welche Trends gibt es diesmal, welche Trends haben von der letzten Photokina überlebt? Welche Firmen sind da und welche nicht? Und allem voran, was ist von der letzten Photokina übriggeblieben?

Wenn ich an die Photokina 2010 zurück denke, dann gab es zwei Sachen, mit denen ich nichts anfangen konnte. 3D und Handyfotos.

Vor zwei Jahren war 3D ein großes Thema. Panasonic hatte fast den gesamten Messestand unter das Thema 3D gestellt und auch bei Sony und Fuji war es prominent präsentiert. Diesmal findet 3D bei den großen Anbietern praktisch nicht statt. Finde ich nicht schade, mich persönlich hat 3D nicht gereizt. Die anderen potentiellen Kunden offensichtlich auch nicht.

Kein richtiger Trend auf der letzten Photokina, aber zumindest bereits in einigen Vorträgen präsent war das Fotografieren mit Handys. Für mich hatte das damals nichts mit Fotografie zu tun. Total fehl am Platze auf einer Messe, die sich vor allem an Hobby-Enthusasten richtet, die ein Vermögen für Ausrüstung ausgeben und an Profis, mit zuverlässigem Handwerkszeug ein perfektes Ergebnis anstreben. Mit dieser Einschätzung lag ich wohl falsch. Nun mag meine Abneigung auch daran liegen, dass mein HTC-Smartphone die schlechteste 5Megapixel-Kamera hat, die man sich vorstellen kann. Inzwischen hat sich HTC dem Thema Kamera angenommen und ist sogar mit einem eigenen Stand auf der Photokina vertreten. Darüber hinaus sponsert HTC sogar eine Bühne, die sich mit dem Thema mobiles Fotografieren beschäftigt.

HTC

HTC auf der Photokina

Ich sehe immer noch nicht, dass ich demnächst mein Hobby mit einem Handy frönen werde. Aber dass Handys die bisherigen Kompaktkameras überflüssig machen werden, denke ich schon. Insofern ist es nur konsequent, dass nun auch Samsung mit der Galaxy Camera eine Mischung aus einem kleinen Android-Tablet und Kompaktkamera bringt.  Außer telefonieren kann man alles machen, was man auch mit einem Android-Smartphone macht. Neben WiFi hat es sogar ein UMTS-Modul. Jetzt ist es endlich möglich, anständige Fotos mit einer richtigen Kamera (mit optischen Zoom!) zu machen und sofort zu Twitter, Facebook und Youtube zu übertragen. Wenn man mit der nächsten Gerätegeneration auch noch telefonieren kann, ist das Ding gekauft.

Samsung Galaxy Camera

Die Samsung Galaxy Camera von vorne …

Samsung Galaxy Camera

… und von hinten.

Ein weiterer Trend von der letzten Photokina: Spiegellose Systemkameras (EVIL – electronic Viewfinder interchangeable Lens) .

PEN-Designstudie

Damit fing alles an. Eine Designstudie für eine spiegellose Systemkamera auf der Photokina 2008

Die Systemkameras wurden bekanntlich aus der Not geboren, dass neben Canon und Nikon die anderen Hersteller bei den relativ teurn DSLRs keinen Fuß auf den Boden bekamen. Es war abzusehen, dass man mit den kleinen und billigen Kompaktkameras mittelfristig kein Geschäft mehr machen kann. Also musste was Neues her. Spiegellose Systemkameras. Damit konnte man Canon und Nikon angreifen. Inzwischen mussten auch die beiden Platzhirsche nachziehen und haben zähneknirschend EVIL-Kameras ins Sortiment genommen. Während Panasonic und Olympus eine meiner Meinung nach eine ziemlich kluge Strategie fahren und einige attraktive Gerate anbieten, haben andere Anbieter doch einige kuriose Sachen im Angebot.

Pentax hat die kleinste und vielleicht auch die größte EVIL-Kamera im Angebot. Mit der Q10 wurde die Miniaturisierung ins Extrem getrieben. Während man bei den anderen Herstellern versucht, ein kleines Gehäuse um einen großen Sensor zu bauen, hat man bei der Q10 ein winziges Gehäuse um einen winzigen Sensor gebaut. Winzige Objektive inbegriffen. Angeblich soll es aber einen Adapter für Objektive mit dem K-Bajonett geben.

Pentax Q10

Pentax Q10: Die wahrscheinlich kleinste Systemkamera der Welt

Auf der anderen Seite hat Pentax eine EVIL-Kamera, an der die Spiegelreflex-Objektive ohne Adapter passen. Das führt dazu dass der Objektiv-Sensorabstand unverändert bleibt. Man hat zwar keinen Spiegel mehr, den Spiegelkasten aber sehr wohl noch. Damit ist das ganze Gehäuse kaum kleiner als eine DSLR.

Pentax K-01

Pentax K-01: eine der größten spiegellosen Systemkameras der Welt.

Auch Hasselblad sich inzwischen sein Glück im Segment der hochpreisigen Systemkameras. Nach dem Motto „Pimp my Camera“ wird eine Sony NEX mit etwas Titan und edlen Hölzern aufgehübscht und soll dann unter dem Namen Lunar an vermögende Kunden verkauft werden. Ich meine, ich hätte was von 5.000 Euro im Ohr.

Hasselblad Lunar

Die Lunar von Hasselblad. Vielleicht die teuerste spiegellose Systemkamera der Welt.

So richtig konnte mich das Design noch nicht überzeugen. Ich finde die Kamera nicht schön (vorsichtig ausgedrückt). Und dass die Titanknöpfe ein Leben lang halten, kann mich bei einer Kamera, die spätestens in 3 Jahren technisch total überholt ist, auch nicht wirklich überzeugen. Aber wahrscheinlich bin ich einfach ein Banause.

Soweit für heute. Morgen gibt’s dann mehr interessante, kuriose und nützliche, große und kleine Dinge von der Photokina.

Veröffentlicht unter Fototechnik | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Photokina 2012: der 2. Tag – Was von der letzten Photokina liegen geblieben ist.

Photokina 2012: der 1. Tag – Hands on Canon EOS 6D

Photokina 2012. Wie auch in den Vorjahren werde ich in den nächsten Tagen hier über meine Messeeindrücke bloggen. Heute entsprechend meiner ganz persönlichen Interessenlage etwas Canon EOS 6D lastig.

Einen Tag nachdem Canon die EOS 6D angekündigt hat, gab es bereits die Gelegenheit, die EOS 6D in die Hand zu nehmen. Und hier ist mein erster Eindruck. Keine Aussage zu der Bildqualität, zu den technischen Daten oder sonst was. Nur in die Hand genommen und durch den Sucher geschaut:

Der erste Eindruck: Eine EOS 60D ohne Motivprogramme und mit dem lausigen Autofokusmodul der EOS 5D Mk II. Für 2.000 Euro.

Canon EOS 6D

Canon EOS 6D

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Canon, Fototechnik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Photokina 2012: der 1. Tag – Hands on Canon EOS 6D

Canon EOS 6D ist öffentlich (Update) – Vollformatkamera mit eingebautem GPS und Wifi

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, vor/auf der Photokina kommt ein weitere Vollformatkamera, die die Lücke zwischen der EOS 7D und der EOS 5D MKIII schließen soll. Die Canon EOS 6D.

Auf der japanischen Seite ist sie jetzt angekündigt:

http://cweb.canon.jp/newsrelease/2012-09/pr-eos6d.html.

http://cweb.canon.jp/eos/lineup/6d/index.html

Die ersten Bilder gingen ja auch schon durchs Netz. Darauf war zu sehen, dass die EOS 6D keinen eingebauten Blitz hat, was ich etwas bedauerlich finde, da ich ihn bei der EOS 7D gerne zur Steuerung von Slave-Blitzen genutzt habe. Dafür hat die Kamera ein eingebautes GPS-Modul und ein WiFi-Modul. Das wieder um ist sehr praktisch, denn die bisher musste man beides über externe Module nachrüsten, was sehr teuer ist.

Spannend wird es noch bei frage des Verschlusses. Hier wiedersprachen sich die Gerüchte in den letzten Tagen. Zum einen hieß es, die Kamera hätte einen kürzeste Verschlusszeit von 1/4000s und eine Blitzsyncronzeit von 1/180s, also etwa wie die (dafür viel gescholtene) Nikon D600. Gestern hies es dann es gäbe doch 1/8000s. Leider gibt die japanische Webseite diesbezüglich noch nichts her.

Da mein Japanisch eher nicht so gut ist, hier einmal die Spezifikationen übersetzt von Google:

Feature

  • Der weltweit leichteste Wechselobjektiv digitalen SLR-Kameras mit 35mm full-size Bildaufnahmeeinrichtung gleichwertige Einrichtung vorhanden ※ 1 erreicht (nur Gehäuse) 680g die etwa
  • Neu entwickelte 35mm voller Größe CMOS-Sensor mit ca. 20,2 Millionen Pixel
  • (: 51200 H2: 102400 H1 erweiterten ISO-Empfindlichkeit) von 100 bis 25.600 ISO-Empfindlichkeit regelmäßigen
  • Entfernen Sie Rauschen in High-Speed-Bildverarbeitung. DIGIC 5 + Image-Engine
  • Erzielen Sie eine low-intensity limit-3EV ※ 2 11-Punkt-Autofokus ein neu entwickeltes
  • 4,5 Sekunden von Serienaufnahmen frames / bis ca.. Stille Shooting kann auch
  • Erste EOS. Built-in GPS-und Wi-Fi-kompatiblen Wireless-LAN-Funktion
  • / High Dynamic Range Modus Mehrfachbelichtung Aufnahmefunktion
  • Reduction Funktion / multi-shot noise Handheld Nacht bis die Dreharbeiten unterstützt
  • Kann die schöne bokeh nutzen. Full HD Video-Funktionalität
  • ※ 1Stand zum Zeitpunkt der 13. September 2012. Canon untersucht.
  • ※ 2im zentralen AF-Messfeld.

Mehr, wenn die amerikanische und die englische Webseite nachzieht.

[Update:]

Auch auf der deutschen Seite von Canon gibt es inzwischen eine Unterseite für die EOS 6D:

http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/Digital_SLR/EOS_6D/

Pressemitteiligung Canon USA

http://www.usa.canon.com/cusa/about_canon?pageKeyCode=pressreldetail&docId=0901e0248065d8c4

Der Link mit den Spezifikationen ist zwar schon gesetzt funktioniert aber noch nicht (10:57)

http://www.usa.canon.com/cusa/consumer/products/cameras/slr_cameras/eos_6d

Hier Canon Ausralien (Englisch 😉

http://www.canon.com.au/About-Canon/News-Events/News-Press-Releases/~/media/News/IMR-EOS6D/Canon-EOS-6D-Press-Release-AU.ashx

[/Update]

Veröffentlicht unter Canon, Fototechnik | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Canon EOS 6D ist öffentlich (Update) – Vollformatkamera mit eingebautem GPS und Wifi

Canon EOS 7D – Firmwareupdate ist da (Update)

Vor einiger Zeit hat Canon ein Firmwareupdate für die EOS 7D auf die Version 2.0 angekündigt, dass unter anderem die maximale Zahl der mit voller Geschwindigkeit gemachten Serienbilder deutlich erhöht und die EOS 7 D mit dem neuen GPS-Empfänger GP-E2 kompatibel macht.

Die neue Firmware ist inzwischen auf der Seite von Canon USA erhältlich. Leider nur in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französich, Japanisch und Chinesisch. Auf der Downloadseite von Canon Deutschland gibt es derzeit (7. August 2012 7:30 Uhr) noch die Version 1.25, so dass die Kunden, die Wert auf eine deutschsprachige Firmware legen, noch etwas warten müssen. inzwischen (7. August 2012 19:30) auch die internationale Version für Windows und MacOS zum Download.

Allerdings bezieht sich die Sprachenangabe nur auf die Installationsanleitung. Die Menüs sind auch nach der (englischen) Installationsroutine weiterhin in Deutsch.

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Canon EOS 7D – Firmwareupdate ist da (Update)

Lightroom: Farbkreis als Bedienfeldendmarken

Adobe Produkte sind häufig sehr flexible konfigurierbar. Manchmal hab ich aber den Eindruck, dass einige Einstellmöglichkeiten nun wirklich überflüssig sind. Zum Beispiel die „Bedienfeldendmarken“. Diese komischen Schnörkel jeweils am Ende des rechten und linken Panels. Nicht nur, dass es mehrere unterschiedliche Schnörkel gibt, aus denen man auswählen kann, man kann sogar eigene Bilder als  Bedienfeld einstellen. „Was für ein  Scheiß“ hab ich mir gedacht und diese Funktionalität wieder vergessen. Bis ich drüben, im Lightroom-Blog bei Michael Müller, eine richtig gute Idee gesehen habe. Nämlich Farbkreise als Bedienfeldendmarken. Nicht zuletzt, seit dem man in Lightroom 4 Gradationskurven auf die einzelnen Farbkanäle zugreifen kann. Gelbstich? Ein Blick auf den Farbkreis und man weiß, dass man über den Blaukanal korrigieren kann.

Mein Lightroom mit Farbkreis als Bedienfeldendmarke

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Lightroom 4.1 erschienen

Heute Nacht erschien die finale Version von Lightroom 4.1 nachdem im Vorfeld bereits zwei Release-Kandidaten veröffentlicht wurden.

Eine Liste der Neuerungen/Änderungen sowie einen Downloadlink gibt es hier. Wesentliche Änderunge sind der Bug-Fix für den fehlerhaften bzw. fehlenden Import von Graduationskurven bei der Konvertierung von Lightroom 3-Katalogen, die Möglichkeit nun auch Tiff-Dateien mit 32-bit Farbtiefe einzulesen und zu bearbeiten sowie das neue Tool zur Bearbeitung von Farbsäumen.

Parallel mit Lightroom 4.1 ist die korrespondierende Version von ACR für Photoshop CS6 sowie den DNG-Konverter erschienen. Info und Download gibt es hier.

Veröffentlicht unter Lightroom, Photoshop, Software | Kommentare deaktiviert für Lightroom 4.1 erschienen

Adobe Lightroom 4.1 Releasekandidat erschienen

Wie angekündigt, ist tatsächlich noch in dieser Woche der Releasekandidat für Lightroom 4.1 erschienen.

Lightroom 4.1 stellt die Gradationskurven wieder her, die bei dem Upgrade von Lightroom 3-Katalogen nicht berücksichtigt wurden. Darüber hinaus sollen u.a. Performanceprobleme, die unter bestimmten Umständen aufgetreten sind, gelöst sowie Probleme bei der Übergabe von Bildern an externe Editoren behoben worden sein. Darüber hinaus unterstützt Lightroom nun auch RAW-Dateien der Canon EOS 5D Mark III.

Die gesamten Patchnotes finden sich auf der Seite vom Lightroom Journal, dem offiziellen Lightroom-Blog von Adobe. Ich habe den Eindruck, dass die Patchnotes für ein .x-Release recht kurz sind. Offensichtlich hat man sich entschieden, sehr schnell das erste Update zu veröffentlichen. Vor dem Hintergrund der Schwere, insbesondere des Gradationskurven-Bugs, eine sehr sinnvolle Entscheidung.

Die heute Veröffentliche Version ist nicht die finale Version. Adobe veröffentlicht bei Lightroom immer Releasekandidaten. Darunter versteht Adobe eine Programmversion, die grundsätzlich bereits getestet und als fertig befunden wurde, jedoch vor der endgültigen Veröffentlichung aber noch einmal in einem breiteren Kreis geprüft werden soll. Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass man Releasekandidaten auch im „Echt“-Einsatz gut nutzen kann.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Adobe Lightroom 4.1 Releasekandidat erschienen

Lightroom 4.1 für diese Woche in Aussicht gestellt

Tom Hogarty (Lightroom Product Manager) hat in den Adobe Support Foren das erste  Update für Lightroom 4 in Aussicht gestellt. Demnach ist das Update, dass nach bisheriger Nomenklatur Lightroom 4.1 heißen müsste, noch für diese Woche geplant. Neben dem Problem mit der Gradationskurve sollen wohl auch einige Performanceprobleme sowie andere Bugs bearbeitet worden sein.

Wenn sich Adobe in an das bisherige Vorgehen hält, müsste dies noch ein Release-Kandidat sein, der nach einigen Wochen öffentlichem Test als finale Version veröffentlicht wird. Nach meiner bisherigen Erfahrung konnte man in der Vergangenheit gut mit den Release-Kandidaten gut arbeiten.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Lightroom 4.1 für diese Woche in Aussicht gestellt

Photoshop CS6 – Beta

Heute Nacht hat Adobe die nächste Beta gestartet. Offensichtlich war die Lightroom 4 Beta so ein (Marketing?-)Erfolg, dass man sich für Photoshop ebenfalls für eine öffentliche Betaphase entschieden hat. Die Betaversion kann man hier runterladen.

Eine Übersicht über die neuen Features gibt Juleanne Kost hier auf Youtube.

Veröffentlicht unter Photoshop, Software | 2 Kommentare