Die neue Canon EOS 5D kommt nächte Woche (vielleicht).

Canon Rumors ist sich ziemlich sicher. Der langerwartete Nachfolger der Canon EOS 5 D Mark II soll Mitte nächster Woche vorgestellt werden. Da über eine Aufspaltung der Linie spekuliert wird, ist noch nicht sicher, wie denn das Kinde heißen wird. Als möglich wird EOS 5 D Mark III oder EOS 5 DX erachtet.

Die Spezifikation soll in etwa so aussehen:

  • 22mp
  • 61pt AF
  • 100% optischer Sucher
  • 3.2″ LCD
  • Doppelter CF/SD-Karten Slot.

Bisher ist man auch immer davon ausgegangen, dass die Serienbildrate auf etwa 7 Bilder pro Sekunde erhöht wird. Zusammen mit dem deutlich verbesserten Autofokussystem würde die neue 5D damit deutlich alltagstauglicher. Als Antwort auf die Nikon 800 wird über eine zweite 5D spekuliert, die dann möglicherweise mit 45 Megapixel daher kommt und sich wieder eher an Studio-, Portrait- und Hochzeitsfotografen wendet. Davon ist aber in dem Gerücht für nächste Woche noch keine Rede.

Als Preis wird 3.500 US-Dollar erwartet. Nach guter alter Sitte wird der Dollar ja meist annähernd 1:1 umgerechnet, so dass wir in Deutschland wahrscheinlich auch einen Preis deutlich oberhalb von 3.000 Euro erwarten können. Damit würde Canon die Hochpreisstrategie, die sich in den letzten Objektivvorstellungen angekündigt hat, weiter fortsetzten.

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Lightroom 4 Beta – Die Gradationskurve

In Lightroom 4 wird die Gradationskurve aufgewertet. Es ist jetzt möglich, die einzelnen Farbkanäle separat zu bearbeiten. Damit kann man die Gradationskurve in Lightroom wie in Photoshop nutzen. Grund genug, einmal ausführlich dieses Werkzeug zu erklären. Damit ist dieser Beitrag eigentlich weniger ein spezieller Lightroom 4 Beitrag, sondern mehr ein allgemeiner Beitrag über die Arbeit mit Gradationskurven. Alles hier Gesagte gilt auch für Photoshop, Paintshop Pro und alle anderen Programme, die die Gradationskurve als Werkzeug anbieten.
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Canon stellt neue Objektive vor und ich hab was zu meckern

Auch wenn Nikon heute wenig überraschend einen ziemlichen Knaller aus dem Hut gezaubert hat, soll man nicht vergessen, dass Canon auch was angekündigt hat. Vielleicht nicht so spektakulär aber ziemlich interessant.

Während aber für Nikon-Anhänger heute möglicherweise Weihnachten und Geburtstag auf einen Tage gefallen sind, bin ich als Canon-Nutzer etwas ratlos. Es stellt sich mir die Frage, ob es Canon nicht schnell genug geht, sich am ewigen Rivalen Nikon vorbei zu mogeln und sich zielstrebig Platz Zwei bei den digitalen Kameras zu sichern.

Was ist passiert? Heute wurde wenig überraschend der Nachfolger für das etwas betagte EF 2,8 24-70 L vorgestellt. Das neue hört auf den schönen Namen EF 24-70mm f/2,8L II USM. Außerdem wurden, zumindest für mich schon etwas überraschend, zwei Festbrennweiten vorgestellt. Die beiden Objektive haben eine Brennweite von 24 bzw. 28 mm und jeweils die größte Blende 2,8.

Wieder überraschend waren dann die unverbindlichen Preisempfehlungen. Canon glaubt für das Zoom-Objektiv 2.299 Euro verlangen zu können. Das (zugegebenermaßen 15 Jahre alte Vorgängermodell) kostet aktuell bei Amazon ca. 1.100 Euro. Das ist locker mal das Doppelte. Entweder ist das Neue das weltbeste Objektiv oder das Alte war grottenschlecht, aber dann war es aber viel zu teuer.  Irgendwelche andere Sachen, die einen solchen Preissprung rechtfertigen (Diamentenbesatz, Goldrand, Imagestabilisator) sind mir nicht aufgefallen.

Bei den anderen beiden Objektiven geht es heiter weiter. Wenn ich das richtig gesehen habe, sind das seit Jahren die ersten Nicht-L Objektive, die für das Vollformat raus gekommen sind. Zuletzt gab es nur noch EF-S Objektive oder halt L-Objektive. Wir erinnern uns, bei Objektiven ohne das L lässt sich Canon das Stück Spritzgussplastik, die sogenannten Gegenlichtblende, für ca. 30 Euro separat bezahlen und ein Köcher ist ebenfalls Sonderzubehör. Dafür waren sie meist aber preislich etwas günstiger. So, und für diese beiden Objektive werden Preise von 800 (EF 28mm 1:2,8 IS USM) bzw. 830 Euro (EF 24mm 1:2,8 IS USM) aufgerufen. Damit sind sie ebenfalls gut doppelt so teuer wie ihre Vorgänger. Das man dafür jetzt auch IS und einen besseren USM-Autofokus bekommt, lass ich nicht gelten. Immerhin ist das technischer Fortschritt. Mein aktueller Computer ist ja auch nicht 100mal teurer als mein Computer vor 20 Jahren nur weil er 100mal schneller ist. Dazu kommt, dass die Objektive nicht mal besonders lichtstark sind. Wir reden hier von einer Anfangsblende von 2,8 bei Festbrennweiten.

Ärgerlich aber nicht verwunderlich ist der Umstand, dass sich die Preise in US-Dollar und Euro nur in der Währung, nicht im Betrag unterscheiden.  Das der Dollar zurzeit bei 1,30 liegt wird geflissentlich ignoriert.

Ich frage mich, wer bei solchen Preisen die Zielgruppe ist? Ich zum Beispiel hätte ja gerne ein 35mm Equivalent für meine 7D. Da wäre das 24mm Objektiv recht spannend. Aber meine persönliche Schmerzgrenze liegt bei maximal 500 Euro gerne auch ohne IS. Ich bin wirklich gespannt ob es so viele andere Canon-User gibt, die bereit sind, diese Preise zu zahlen. Bei der Preisgestaltung bin ich mal auf die Preise für die zu erwartende EOS 5 D Mark III oder was da auch immer kommt, gespannt.

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Nikon D800 vorgestellt – Was macht Canon?

Heute war es soweit: Nikon hat die langerwartete D800 vorgestellt.

 

Nikon D800 (Quelle: Nikon)

Im Großen und Ganzen das, was im Vorfeld erwartet wurde. Nikon hat gewaltig an der Megapixelschraube gedreht. Mit 36 Megapixel hat die Kamera nun 3mal so viele Pixel wie die D700 und immer noch über 50% mehr Pixel als die Canon EOS 5D Mark II. Es wird definitiv spannend zu sehen, ob Nikon die zunächst wirklich beeindruckende nominale Auflösung auch tatsächlich in eine adäquate Bildqualität umsetzten kann.

Von der D800 wird es außerdem eine Spezialversion ohne optischen Tiefpassfilter geben. Das soll die Schärfe der D800E noch weiter erhöhen. Fuji geht bei der X-Pro1 einen ähnlichen Weg, allerdings mit einem geänderten Pixeldesign.

Insgesamt soll die Nikon D800 als Studiokamera etabliert werden. Mit einer Serienbildrate von 4 Bildern pro Sekunde und einer ISO-Range von 100 bis „lediglich“ 25.600 gibt es andere Kameras, die sich als Action-Kamera anbieten.

Natürlich hat die Kamera umfangreiche Videofunktionalitäten.

Der Preis sich um die US-$ 3.000 bewegen.

Damit ist die Kamera in erster Linie ein EOS 5D Mark II – Killer. Jetzt könnte man sagen, dass Nikon 3,5 Jahre gebraucht hat, um eine Antwort auf die EOS 5D Mark II zu finden, aber die spannende Frage ist, was wird Canon auf die D800 antworten. Immerhin ist der Nachfolger für die 5D Mark II auch längst überfällig.  Hier erwarten die Gerüchteköche eine Auflösung um die 22 Megapixel, eine auf ca. 7 Bilder pro Sekunde gesteigerte Bildrate und ein deutlich verbesserter Autofokus. Letzterer war aber an der 5DMII unterirdisch. Damit würde sich die neue 5er deutlich in Richtung Allround-Kamera bewegen.

Es gibt aber auch Gerüchte, die besagen, dass Canon eher eine neue Kamera-Klasse oberhalb von 3000 Euro einfügen möchte und die jüngst aufgetauchten Bilder der unbekannten Canon-Kamera eine Vollformatkamera mit den Features einer 7D sind. Also eine EOS 3D? Nur was würde dann aus der 5er Linie, insbesondere wo Nikon so stark vorgelegt hat.

Es bleibt spannend.

 

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Lightroom 4 Beta – Pseudo-HDR- bzw. Hochkontrastbilder

Aus irgendwelchen, mir unerfindlichen Gründen ist der „künstlerische“ HDR-Look sehr beliebt. So beliebt, dass man ihn auch häufig bei Bilder anwendet, die vom Tonwertumfang eigentlich unproblematisch sind. Im Weiteren zeige ich beispielhaft, wie man den HDR-Look mit der neuen Entwicklungsengine von Lightroom 4 herstellt (Ein Klick auf die Bilder öffnet sie in Originalgröße).

Das Ausgangsbild

Nicht jedes Bild ist für den HDR-Look geeignet. Potentielle Kandidaten sollten den gesamten Tonwertbereich ausnutzen. Bilder, die nur einen geringen Tonwertumfang haben sind eher nicht geeignet. Bei einem Baum im Nebel wird man schwerlich einen HDR-Look erzeugen.

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Photokina 2012 ohne „Visual Gallery“

Heute war kein guter Tag für die Photokina. Wie diverse Medien melden, verzichtet die Messe Köln in diesem Jahr auf die „Visual Gallery“.

Schade, Schade, Schade.

Dieses Jahr ist, wenn ich mich nicht verrechnet habe, meine 9 Photokina. Und bei den letzten Malen habe ich den Sonntag immer genutzt, um etwas abseits des Massenandrangs in aller Ruhe die Fotoschau anzusehen. Und es hat sich immer gelohnt, einen Tag nur für die Bilder zu reservieren.

Ich glaube, die Messe Köln macht einen großen Fehler. Das Rahmenprogramm war immer ein Highlight und ein Grund für mich eine Dauerkarte zu kaufen. Hoffentlich schneidet sich die Messe mit ihren „wirtschaftlichen Gründen“ nicht am Ende zu tief ins eigene Fleisch.

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Lightroom 4 Beta – Kleine Annehmlichkeit bei Import

Es sind oft kleine Dinge, die einem das Leben angenehmer machen und den Workflow erleichtern. Wer zu den Jägern und Sammlern gehört und eine Unzahl von Presets sein eigen nett, kennt das Problem, wenn man das Preset gleich beim Import auf die Bilder anwenden will: Dann hat man alle Presets in einer extrem langen Liste untereinander, in der man dann erst einmal das gewünschte Preset finden muss. Spaß macht das nicht.

In Lightroom 4 wird das anderes. Dort sind werden nämlich zunächst nur die Ordner, in denen die Presets auch im Entwicklen-Modul einsortiert sind, angezeigt. Erst wenn man sich für einen Ordner entschieden hat, werden die darin enthaltenen Presets angezeigt. Damit wird das Ganze deutlich übersichtlicher.

 

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Lightroom 4 Beta – Das Kartenmodul

Bisher war die Unterstützung von geografischen Koordinaten in Lightroom nur sehr rudimentär vorhanden. Lightroom 3 kann sie in den Metadaten auslesen und bei Bedarf einen Internet-Browser mit Google Maps starten. Das war es dann aber auch schon. Weitergehende Unterstützung und Auswertungen gibt es nicht. Wenn die Kamera nicht gleich selbst die GPS-Daten in die Exif-Daten schreibt, muss das Geotagging der Bildern außerhalb von Lightroom erfolgen, was unnötig kompliziert ist.

In Lightroom 4 wird alles anders. Und damit das niemand übersieht, wird die Geolokationsfunktion auch gleich mit einem eigenen Modul aufgewertet. Im Vergleich zu anderen Programmen ist das neue Feature keine Sensation, aber für Lightroom eine Funktionalität die lange schmerzlich vermisst wurde und die einen genaueren Blick rechtfertigt. Weiterlesen

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Erste Bilder von der neuen Canon EOS 5 D Mark III?

Das die Canon EOS 5 D Mark II am Ende ihres Lebenszyklus ist, ist bekannt. Der Nachfolger ist längst überfällig. So scheint es, dass es nicht eine Frage ist, ob dieses Jahr der Nachfolger kommt, sondern nur wann.

In dem Blog „Canon Rumors“ wurden nun Bilder von einer unbekannten Kamera veröffentlicht. Die Bilder sind erstaunlich scharf, man kann sehr gut die Rückseite einer Kamera mit einem angesetzten Handgriff erkennen. Die neue EOS 5 D Mark III? Oder vielleicht eine neue Canon 7D Mark II oder vielleicht gar eine Canon EOS 3D.

Das Jahr bleibt spannend.

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Die Vögel

Damit das Blog nicht zu einem reinen Lightroom-Blog wird, hier noch ein paar Fotos von heute Abend.

Nachdem die Halsbandsittiche in den Parks in und um Düsseldorf bereits ein bekannter Anblick sind, haben sie sich seit neustem auch an der Kö nieder gelassen. Sicherlich mehr als hundert Vögel treffen sich nun abends in Sichtweite der Luxusboutiquen und machen einen ziemlichen Lärm.

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